Liebe noch vor dem ersten Blick: Seit Monaten verfolgen Ethan Träume von einem unbekannten Mädchen, das er verzweifelt zu retten versucht, und dann steht das Mädchen aus seinen Träumen vor ihm: Lena, die Neue an seiner Schule, in die Ethan sich unsterblich und bedingungslos verliebt. Doch Lena und ihre Familie umgibt ein Fluch, den sie verzweifelt geheim zu halten versucht - auch vor Ethan. Ethan jedoch weiß: Ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er an ihrer Seite bleiben können, gleich, welches Schicksal sie erwartet?Um ehrlich zu sein, ich war vorher noch nie so froh gewesen, ein Buch fertig gelesen zu haben. Ich habe mich die letzten Wochen regelrecht durch dieses Buch gequält. Trotz der vielen postivien Kritiken, die ich über dieses Buch gelesen habe muss ich sagen, dass es mir eigentlich überhaupt nicht gefallen hat.
Unter anderem hat es erst einmal ewig lange gedauert, bis ich überhaupt die Handlung des Buches mitbekommen habe und dann macht die ganze Geschichte für mich überhaupt keinen Sinn.
Es geht um Lena, die magische Kräfte besitzt, zwar keine Hexe ist, allerdings ein Caster, was wohl so etwas ähnliches ist. Jeder Caster wird an dem 16. Geburtstag berufen; jeder hat die freie Wahl, ob er nun auf die dunkle oder die lichte Seite übertreten will. Lena hat diese Wahl allerdings nicht. Ihre Familie ist verflucht und in ihrer Familie müssen sich alle Caster mit ihrer Berufung abfinden, ganz gleich ob sie auf die lichte oder die dunkle Seite gezogen werden. Niemand kann auch nur irgedetwas daran hindern.
Als Lena jedoch auf den Jungen Ethan trifft und sich die beiden unsterblich in einander verlieben, versuchen die beiden mit Hilfe eines machtvollen Buches herauszufinden, wie sie verhidnern können, dass Lena auf die dunkle Seite gezogen wird. Hier fängt das ganze an, keinen Sinn für mich zu machen. Wenn die Familie doch verflucht ist, und wenn bereits klar ist, dass man einfach nichts dagegen ausrichten kann und man sich seiner Berufung stellen muss, ganz gleich ob sie nun zur dunklen oder lichten Seite geht, bringt es einem auch nichts, stundenlang in einem Buch rumzulesen, wo man die Sprache ohnehin nicht versteht und versucht, die ganze Berufung zu verhindern oder herausfinden, wie man den Fluch brechen kann.
Natürlich kann man Flüche brechen, allerdings bin ich der Meinung, dass das Ganze in dem Buch irgendwie ziemlich sinnlos herüber kam. Und dieses ständige Gejammere von Lena ging mir tierisch auf die Nerven. Ich konnte mich in diesem Buch mit keiner einzigen Figur identifizieren ... außerdem kamen sie mir lange nicht so lebhaft vor, wie in anderen Büchern, die ich lese.
Der einzige Charakter in diesem Buch, den ich wirklich toll fand, war Ripley. Nicht unbedingt weil sie böse ist, sondern einfach, weil sie ihren eigenen Kopf durchsetzt, tut was immer sie auch will und sich nichts vorschreiben lässt. Sicher, vielleicht nicht immer gut ... aber das ganze Gejammere von Lena hat mich einfach zu sehr an Edward aus Twilight erinnert und im Augenblick kann ich einfach nichts mit depressiven Buchcharakteren anfangen.
Die einzigen Pluspunkte bei diesem Buch waren die letzten paar Seiten, in denen Sarafina (Lenas totgeglaubte böse Mutter) auftaucht. Gut geschrieben war es auch, allerdings hat es mich nicht sonderlich vom Hocker gerissen oder so gefangen gehalten, dass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Um ehrlich zu sein, hat es mir nicht sonderlich viel Spaß gemacht und ich habe immer wieder über die Dicke des Buches gemeckert. Wenn man ein Buch nicht mag und das dann auch noch so viele Seite hat, hat man das Gefühl es wird und wird einfach nicht weniger. Nunja, keine Ahnung ob es davon noch einen zweiten Teil gibt, aber falls doch, den werde ich mir sicherlich nicht kaufen.

Gebundene Ausgabe: 539 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: cbj
Preis: 18,95 EURO
















